Lautertal

Hier fühlt man sich wohl. Familienfreundlich. Zentral. L(i)ebenswert.

Durch ein idyllisches Tal nördlich von Coburg streckt sich die Gemeinde Lautertal. Hier lag schon im Frühmittelalter eine der Urpfarreien der Region und das bedeutende Centgericht. Am Ufer des Flüsschens Lauter stehen heute noch eine ganze Reihe romantischer Mühlen, die Jahrhunderte lang die Wirtschaft der kleinen Ortschaften prägten. Nahe der ehemaligen innerdeutschen Grenze breitet sich das „Rottenbacher Moor“ – ein faszinierendes Naturschutzgebiet mit seinem großartigen Schatz bedrohter Tier-und Pflanzenarten.

Station 1: Unterlauter - Kreuzstein, Gerichtslinde

Als Centgericht nahm Unterlauter bis ins 19. Jahrhundert eine herausragende Stellung im Coburger Land ein. An diese große Tradition erinnert heute noch die ehrwürdige Gerichtslinde, einer der ältesten Bäume des Landkreises. Noch älter ist der mächtige Kreuzstein in unmittelbarer Nachbarschaft der Linde – mit seiner rätselhaften Symbolik aus Rädern und Kreuzen…
Unterlauter

Station 2: Oberlauter – Gespring und Mühlen

Die Ursprünge Lautertals liegen im Moor, das die ersten Siedler hier in aufreibender Schwerstarbeit trockenlegten. Auch heute noch prägt das Wasser die Ortschaften an der Lauter – mit ihrer langen Kette von Mühlen, z.B. Löhnersmühle, Massemühle oder Welkersmühle, die jahrhundertelang den Motor der blühenden Lautertaler Wirtschaft bildeten.
Oberlauter

Station 3: Tiefenlauter - Franziskuskapelle

Das malerische Lautertal dient schon seit vielen Jahrhunderten als Spiegel weitreichender historischer Veränderungen: z.B. des Baus der Werrabahn im 19. Jahrhundert oder der Grenzöffnung im Jahr 1989. Im Zuge dieses dynamischen Wandels entstehen immer wieder auch reizvolle architektonische Akzente, wie z.B. die bezaubernde Franziskuskapelle in Tiefenlauter – romantisch gelegen an der ehemaligen Trasse der historischen Werrabahn.

Koordinaten 50°17’55.6″N 10°58’39.2″E

Tiefenlauter

Station 4: Kirche in Neukirchen

Um 1200 bauten sich die Ritter von Haldeck in Neukirchen wohl eine romanische Burgkapelle, die der heutigen Ortschaft „Neukirchen“ auch ihren Namen gab. Das malerische Kirchlein – eines der ältesten Gotteshäuser des Coburger Landes – wurde im Barock erweitert und im 19. Jahrhundert mit einer eigenen Orgel ausgestattet.

Koordinaten 50°47’46.4″N 12°22’42.9″E

Kirche in Neukirchen

Station 5: Tremersdorf - Mucklbrunnen

Im Wald bei Tremersdorf liegt der Mucklbrunnen, eines der lohnendsten Ausflugsziele in der traditionsreichen Gemeinde Lautertal. Die idyllische Teichanlage mit Wasserrädern und Schutzhütte errichtete Kammersänger Hans Wolff bald nach dem Ersten Weltkrieg. Heute kümmert sich der Verein mit dem charakteristischen Namen „Axt im Walde“ um den Erhalt der romantischen Anlage.
Tremersdorf

Station 6: Das Rottenbacher Moor/Köhlerfichte

Das Naturschutzgebiet „Rottenbacher Moor“ bildet ein faszinierendes Überbleibsel der großen Feuchtlandschaften, die bis in die Neuzeit weite Teile des Coburger Landes bedeckten. Vor Allem durch seinen Schatz bedrohter Tiere und Pflanzen ist das Moor bei Rottenbach einzigartig in der Region.
Am Rande des Schutzgebietes lockt das beeindruckende Naturdenkmal „Köhlerfichte“ alljährlich zahlreiche Wanderer in den Rottenbacher Gemeindeforst.
Das Rottenbacher Moor/Köhlerfichte

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