Sonnefeld

Die Vergangenheit im Herzen, die Zukunft in der Hand. In Sonnefeld zuhause.

Viele Jahrhunderte lang prägte das reiche Zisterzienserinnen-Kloster die Geschichte der heutigen Gemeinde Sonnefeld. Als Rückzugsort adliger Damen bildete es einen eigenen vom Dorf abgeschiedenen Lebensraum. Nach der Auflösung des Klosters während der Reformation errichteten die Herzöge von Coburg sich einen großzügigen Wirtschaftshof, der inzwischen als „Neue Domäne“ zum modernen Fest- und Tagungszentrum umgebaut wurde.

Neben der Marienkirche und den Klostergebäuden in Sonnefeld zählen auch die Schlosskirche von Hassenberg und die Wehrkirche von Gestungshausen zu den malerischsten Ausflugszielen im Coburger Land.

Station 1: Kloster Sonnefeld

Seit dem 13. Jahrhundert diente das Frauenkloster Sonnefeld als Rückzugsort adliger Damen und bildete einen eigenen durch Wassergraben und Mauer geschützten Mikrokosmos. Das prachtvolle Zentrum dieser in sich geschlossenen Anlage bildete die Marienkirche. Ende des 14. Jahrhunderts gehörten dem Kloster u.a. die Dörfer Werbigsdorf, Friesendorf, Ebersdorf, Frohnlach und Hofstetten. Das Ende des traditionsreichen Klosters nahte schließlich im 16. Jahrhundert: Im Zuge der Reformation setzte der sächsische Kurfürst Friedrich der Weise einen evangelischen Pfarrer ein und beschlagnahmte die reichen Klostergüter.

Koordinaten 50°13’17.3″N 11°08’02.7″E

Kloster Sonnefeld

Station 2: Klostergebäude

Das Zisterzienserkloster Sonnefeld bildete im Mittelalter einen völlig eigenständigen Bezirk neben dem Dorf Hofstetten. In den Jahrhunderten nach der Reformation und der Auflösung des Klosters wurden große Teile des Komplexes allerdings zerstört, abgerissen oder umfunktioniert. Neben der Klosterkirche blieb jedoch der genannte „Kapitelsaal“ erhalten – ein wunderschöner Repräsentativraum mit prächtiger Gewölbedecke. Auch der heutige Klosterhof mit dem modernen Steinbrunnen des Bildhauers Reinhard Fuchs, knüpft an die meditative Stimmung des ursprünglichen Gartens an.

Koordinaten 50°13’17.8″N 11°08’02.3″E

Klostergebäude

Station 3: Klosterkirche Sonnefeld

Das Herzstück des Frauenklosters bildet die Marienkirche aus dem 14. Jahrhundert – ein rechteckiger Saalbau mit später eingestellten Doppelemporen. Schon bald darauf ließen die Nonnen einen eleganten Chorsaal anfügen im Stil der deutschen Spätgotik mit schlanken himmelweisenden Buntglasfenstern. Als besonderen Schatz hütet die Sonnefelder Klosterkirche ihre prächtigen Grab- und Gedenksteine aus dem 14. bis 17. Jahrhundert, z.B. das Monument der ehemaligen Herzogin Anna von Henneberg.

Koordinaten 50°13’17.8″N 11°08’02.3″E

Klosterkirche Sonnefeld

Station 4: Die Domäne Sonnefeld

Die „neue Dömane“ in Sonnefeld war früher ein Wirtschaftshof der Coburger Herzöge; die ehemaligen Scheunen und Ställe lassen heute noch ein Bild entstehen von der gewaltigen Größe des alten Gutshofes. Inzwischen hat sich der umfangreiche Gebäudekomplex wieder zu einem gesellschaftlichen Zentrum Sonnefelds gemausert: auf zwei Stockwerken warten große und kleine Salons für Veranstaltungen und Meetings jeden Anspruchs; auch das spektakuläre zweigeschossige Foyer vor dem repräsentativen Fest-Saal ist in der Region Coburg einzigartig.

Koordinaten 50°15’37.9″N 11°11’04.0″E

Die Domäne

Station 5: Schlosskirche Hassenberg

Im Mittelalter kontrollierten die Herren von Redwitz mit ihrer Burg auf dem Schlossberg das Steinachtal. Erst um 1689 ließ Freiherr Stockammer von Storein das Schloss und die heutige anmutige Schlosskirche errichten: Ein gleichmäßiges weißes Langhaus mit dreigeschossigem Turm mit eleganter Schieferhaube und Laterne. Heute dient die alte Schlosskapelle als Gemeinde- und Dorfkirche von Hassenberg.

Koordinaten 50°15’37.9″N 11°11’04.0″E

Schlosskirche Hassenberg

Station 6: Matthäuskirche Gestungshausen

Die eindrucksvolle Matthäuskirche beherrscht heute noch das malerische Dörfchen Gestungshausen. Zum Schutz gegen Überfälle hatten die Bauern wohl schon im 15. Jahrhundert eine Ringmauer mit Torturm um ihren Friedhof gelegt. Im Jahr 1733 weihte Gestungshausen dann einen Kirchenneubau im barocken Markgrafenstil, großzügigen dreigeschossigen Holz-Emporen und üppiger Deckendekoration.

Koordinaten 50°14’16.4″N 11°10’44.4″E

Matthäuskirche Gestungshausen

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