Seßlach

Einzigartig! Besonders! Ein Geheimtipp!

Eingerahmt von sanften Hügeln liegt das mittelalterliche Städtchen Seßlach zwischen Bamberg und Coburg und wird von Kennern das „Kleinod des Coburger Landes“ genannt. Das ganze Jahr über locken besondere Feste wie das Seßlacher Bierfest, Pfingsten, das Altstadtfest Seßlach, die Nacht des Handwerks und der Manufakturen oder der Seßlacher Adventsmarkt zahlreiche Gäste in die Genuss-Stadt. Das Stadtbild zählt zu den schönsten Oberfrankens. Erleben Sie die Altstadt Seßlach, einen der bedeutendsten historischen Stadtkerne Deutschlands. Umgeben wird Seßlach von einem Kranz schmucker Dörfer, wie Gemünda, Autenhausen oder Heilgersdorf. Lassen Sie sich verzaubern!

Station 1: Stadtkirche St. Johannes

Die baugeschichtlichen Spuren der Stadtkirche St. Johannes reichen mindestens ins 10. Jahrhundert zurück. Allerdings wurde dieser Urbau im Spätmittelalter dann vergrößert und schließlich bis 1765 im Rokokostil neu gestaltet. Die eigentliche Sensation der Kirche ist ihre Dekoration: Der spektakuläre Stuckvorhang neben dem Altarraum und die prachtvollen Rokoko-Deckenfresken.

Koordinaten 50°11’17.3″N 10°50’34.0″E

Stadtkirche St. JohannesStadtkirche St. JohannesStadtkirche St. Johannes

Station 2: Seßlacher Brauhaus

Das Seßlacher Kommunbrauhaus ist eine Kuriosität in Deutschland. 1335 verlieh Kaiser Ludwig der Bayer den Seßlachern neben dem Stadt- und Rügrecht auch das Braurecht. Seitdem wird unter der Regie der Stadt gebraut. Jeder bekommt Bier, sofern er bereit ist, es abzuholen und in Butten, Fässern, Kannen oder Eimern nach Hause zu tragen. Flaschen gibt es nicht, hat es nie gegeben. Jeden Freitag wird das amtliche Verkehrsschild „Frei nur für Bierabholer“ aufgestellt. Dann kann das Bier ungestört abgeholt werden. Veranstaltungstipp sind das Seßlacher Bierfest (Regionales Bierfest) im April unter dem Motto: Braukultur erhalten! Braukultur (er)leben! und das Altstadtfest Seßlach im August.

Koordinaten 50°11’15.4″N 10°50’29.7″E

Seßlacher Brauhaus

Station 3: Freizeitanlage Autenhausen

Für Badefreunde ist das Freibad Autenhausen in jedem Sommer ein absolutes Muss und bietet Erholung-Suchenden, was ihr Herz begehrt. Der besondere Zauber der naturnahen Freizeitanlage liegt im romantischen Zusammenspiel von Wald, Wiese und Wasser in unmittelbarer Nähe zum Dörfchen Autenhausen mit seinem reichen Bestand an malerischen Fachwerkhäusern.

Koordinaten 50°14’18.6″N 10°47’02.1″E

Freizeitanlage AutenhausenFreizeitanlage Autenhausen

Station 4: Gemünda - Dorferneuerung

Die Geschichte des Ortes Gemünda lässt sich bis in das Jahr 837 zurückverfolgen – also viel weiter als die allermeisten Dörfer der Region. Durch all diese Jahrhunderte bewahrte sich Gemünda ein reges Dorfleben mit einer hohen Identifikation seiner Einwohner mit ihrem Heimatort. Zugleich verwirklichte die Bürgerschaft ihre Forderung nach Erhalt und Erneuerung des regionaltypischen Ortsbildes: Für die erfolgreiche Sanierung im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden – Unser Dorf hat Zukunft“ wurde Gemünda 2006 Bezirkssieger und erhielt drei Jahr Jahre später auf Landesebene eine Silberplakette.

Koordinaten 50°13’29.7″N 10°48’22.0″E

Gemünda - DorferneuerungGemünda - Dorferneuerung

Station 5: Tongrube/Mohnbiene

Seit dem 19. Jahrhundert war bei Muggenbach Tonerde abgebaut worden, für die vielfältige Keramikproduktion im Raum Coburg; im Jahr 2000 erklärt die Höhere Naturschutzbehörde dann die ehemalige Tongrube zum Naturschutzgebiet. So hatten die Naturschützer einen wertvollen Rückzugsort gesichert für zahlreiche bedrohte Tierarten, wie die stark gefährdete Gelbbauchunke oder die Grabwespe Psen exaratus. Der vielleicht größte Schatz der Kulturlandschaft um Gemünda ist aber die „Mauer-Mohnbiene“, die bei Gemünda wohl ihre letzte dauerhafte Heimat finden konnte.

Koordinaten 50°13’06.7″N 10°47’20.9″E

MohnbieneMohnbiene

Station 6: Schloss Heilgersdorf

An der Stelle des heutigen Schlosses soll schon im 14. Jahrhundert eine Wasserburg der Herren von Stein zu Lichtenstein gestanden haben. Im 18. Jahrhundert wurde das Schloss dann im fränkischen Barockstil neu errichtet. Als Architekten wirkten der Seßlacher Hans Georg Salb und sein Bauherr Adam Heinrich Gottlob von Lichtenstein. Gemeinsam entwarfen sie für Heilgersdorf eine originelle Dreiflügelanlage mit dreitorigem Triumphbogen und markantem Mansarddach.

Koordinaten 50°09’52.0″N 10°49’47.8″E

Seßlacher Brauhaus

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